Über mich

1969 begann mein Berufsleben mit und für den Film. Erst 10 Jahre als Cutterassistentin, dann als freie Cutterin.
Das ewige Wechselbad der Gefühle eines jeden Filmschaffenden ist mir sehr vertraut.
Liebe, Hass, Verzweiflung, Freude und Stolz, all diese Gefühlsregungen müssen bei jedem Film neu bewältigt werden. Mit jedem Film  in eine andere Welt ein-, manchmal auch abtauchen,das bringt mir viel Spaß und Freude. Für mich gilt immer das Motto: "geht nicht, gibt´s nicht". Neue Wege entdecken, frei sein das Ungewöhnliche zu beschreiben, Dinge verdeutlichen, sie Menschen zugänglich machen, das ist es, was die Arbeit mit dem Film so interessant macht.
Ich kann den Film nicht neu erfinden, aber durch mein Handwerk das, was in dem gedrehten Material steckt, zum  Leben verhelfen, herauskitzeln, was sich so manches Mal geschickt versteckt, das ist meine Passion. Cutter sind manches Mal doch auch Geburtshelfer.

Als alter Hase, hab ich alle Genres und Sparten, die es im Filmgeschäft gibt, schon bearbeitet.
Geschichten erzählen, den Zuschauer berühren, ihn mitnehmen auf die Reise, das fordert immer wieder viel Herzblut, Enthusiasmus und starken Willen.
Diesen Anforderungen stell ich mich gerne, denn die Freude über ein gelungenes Werk wiegt doch am Schluss alles wieder auf. Vergessen das Ringen mit der Regie,mit Produzenten, der Kampf um Einschaltquoten. Wichtig einzig und alleine "das Film-Baby" gut gewickelt zu übergeben, das ist es was zählt.

 
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